WhatsApp-Chat Kundenservice
Saintem 2014 by Denis Durantou Vergrößern

Saintem 2014

146167

Denis Durantou vom Kultweingut Château L'Eglise Clinet ist es gelungen einen absolut wunderbaren, weichen und feinen Saint-Emilion herzustellen. 

Mehr Infos

Kategorien:

21.90 CHF inkl. MwSt.

Auf meine Wunschliste

Beschreibung

ProduzentDenis Durantou - L'Eglise Clinet
LandFrankreich
Jahrgang2014
Inhalt75 cl
KlassifizierungSaint-Emilion Grand-Cru
Gebinde12er Carton
Trinktemperatur15 - 18
Volumenprozent13.5
TraubensorteMerlot
Trinkreife2017-2025
Bewertung James Suckling JS91
Bewertung WineSpectator WS92

Mehr Infos

Ein rassiger Wein mit viel Klasse und bereits jetzt viel weichen Tanninen. Kann jetzt, oder erst in bis zu 20 Jahren genossen werden. Ein Wein mit viel Lagerpotential. 

Original-Artikel: Der Standart, Wien:

Saintayme, Saint-Emilion Grand Cru 2014

KOLUMNE17. März 2017, 13:38

Jung, frisch und lebendig. Ein richtiger Charmeur

Irgendwann landet jeder im Bordeaux. Wo, ist eine andere Frage. In diesem Fall bin ich auf Denis Durantous Chateau Eglise-Clinet in Pomerol. Das Weingut zählt zu den besten und herausragendsten, die Pomerol zu bieten hat und der Einstieg in die Welt von Denis Durantou beginnt mit seinem Chateau Saintayme. Einem reinsortigen Merlot, zu 30% in neuer Eiche gereift. Ein lupenreiner Saint-Émilion.

Viel lauter kann man Merlot nicht schreien. Hochreife Pflaumen dampfen einem in die Nasenflügel, dunkle Beerenfrucht und Milchschokolade unterfüttern alles. Und wenn die 14,5 PS den Verdacht aufkeimen haben lassen, dass es sich bei diesem Wein um eine Wuchtbrumme handelt, so wird man im Mund sehr angenehm vom Gegenteil überrascht. Keine Hitze, keine Marmelade, kein liköresker Brei im Mund. Klar hat er Kraft, der Saintayme, auch reichlich Körper ist vorhanden, doch schafft er es gekonnt, auf der feinen Seite zu bleiben.

Sehr griffig ist sein Gerbstoffkleid, fast samtig und vor allem kühl. Die Pflaume muss sich ihren Platz mit einer frischen roten Kirsche auf der Zunge teilen, die Schokolade hat sich fast verflüchtig. Was bleibt, ist reife Frucht, ein wenig Schwarztee und ein Schuss Vanille. Die größte Überraschung aber ist, wie trinkig dieser Saint-Emilion bereits in seiner Jugend ist. Dank feiner Säure frisch und sehr lebendig auf der Zunge, im Abgang fruchtig, leicht würzig und minutenlang anhaltend. So macht sogar mir Merlot Spaß, was angesichts der Herkunft dieses Tropfens auch nicht wirklich überraschend ist. Geht an der Luft erst richtig auf und entwickelt sich zu einem richtigen Charmeur. Prost.

(Leo Quarda, 17.03.2017)